Stress und Darmgesundheit

 In Allgemein

Mikroorganismen in unserem Darm

Der Darm – unser größtes inneres Organ, unser Nahrungsverwerter und unser zweites Gehirn. Ihm wird viel Leistung abverlangt; 24/7 ist er im Betrieb.
Aber was genau ist der Darm? Aus welchen Bestandteilen besteht er? Was passiert, wenn wir ihn nicht richtig behandeln und was hat Stress mit unserer Darmgesundheit zu tun?

Um diese Themen geht es in diesem Artikel:

  • Was ist der Darm überhaupt?
  • Symbiose mit Bakterien
  • Warum haben wir Stress?
  • Was negativer Stress mit uns macht
  • Stress und Darmgesundheit – der Zusammenhang

 

Was ist der Darm überhaupt?

Der Darm ist ein gewundener „Schlauch“, sitzt im Körper zwischen Magen und After und kann bei einem erwachsenen Menschen eine Länge von bis zu 7,5 Metern erreichen. Dabei ist der Darm keinesfalls nur ein einfacher Schlauch; nein, er ist ein von Muskelgewebe umgebener Nährstofffilter. Wenn sich ein Muskelabschnitt zusammenzieht wird der Nahrungsbrei zum nächsten Muskel gedrückt, immer weiter bis die verdaute Nahrung schließlich ausgeschieden wird.

Nährstoffaufnahme im Darm

Darmfalten, Zotten, Mikrovilli: Aufnahme von Nährstoffen

Durch Falten, Zotten und Mikrovilli erreicht der Darm eine Oberfläche von bis zu 120 m², das ist etwa so groß wie 28 Tischtennisplatten aneinandergestellt.

Zotten, das sind kleine Erhebungen der Schleimhaut des Darms; auf den Zotten sitzen kleine Zellen, die die Nährstoffe aus der Nahrung in das Blut übernehmen, die sogenannten Mikrovilli.

Der Magen-Darm-Trakt ist also dafür da, unser Essen zu verdauen und den Wasserhaushalt zu regulieren. Was kann er noch?

Neben der Verdauung ist der Darm ein sehr wichtiger Teil unseres Immunsystems, er besitzt unzählige Nervenzellen und produziert Botenstoffe. Durch diese Eigenschaften wird er auch oft als Darm-Hirn bezeichnet.

 

Symbiose mit Bakterien

Mikroorganismen unterstützen die VerdauungDie Verdauung wird vom Darm nicht allein beschritten. In ihm wohnen von Natur aus unzählig viele Bakterien, die mit unserem Körper eine Symbiose eingehen (griech. Sym = zusammen; bios = Leben; Zusammenleben).

Dabei handelt es sich allerdings um gute Bakterien, die dem Darm bei der Arbeit helfen. Bakterien der Stämme Lactobacillus, Eubacterium, Bifidobacterium und Bacteroides sind nur einige Vertreter der Darmflora, dem sogenannten Mikrobiom.

Die Bakterien können Teile unserer Nahrung verstoffwechseln, die unser Darm nicht verdauen kann; darunter fallen z.B. Ballaststoffe. Zudem schützen sie uns vor pathogenen (=gesundheitsschädlichen) Bakterien. Fehlen uns große Anteile dieser Bakterien, kommt unsere Darmflora aus dem Gleichgewicht und wichtige Bestandteile unserer Nahrung können nicht mehr aufgenommen werden. Gleichzeitig ist mehr Platz für pathogene Mikroorganismen, die uns krank machen können.

Ist das der Fall, kann Ventro, das symbiotische BioGel mit lebenden und aktiven Mikroorganismen, den ersten Schritt machen und die Darmflora wiederherstellen und aufbauen.*

 

Warum haben wir Stress?

Stress ist keine Erfindung der Neuzeit. Für unsere Vorfahren war es ein lebenswichtiger Instinkt, um vor Gefahren wie z.B. großen Raubtieren zu fliehen. Jetzt leben wir in einer Gesellschaftsform, in der wir Menschen keine natürlichen Gegner oder Fressfeinde haben.

Unseren Feind erschaffen wir uns täglich selbst durch:

Stress - bedingt durch: Zeitdruck, Wettbewerb, Frustration, Geldnot, Überforderung, Ärger

Zeitdruck, Wettbewerb, Frustration, Geldnot, Überforderung, Ärger

Normalerweise sorgt Stress für die Bereitstellung von Energie, um zu fliehen. Doch vor unseren heutigen Problemen könne wir nicht wegrennen, wir müssen sie lösen. Die entstehende Anspannung staut sich an – bekannt als „negativer Stress“.

 

Was negativer Stress mit uns macht

Unter Stress funktioniert der Körper nicht so, wie er es normalerweise tut.
Durch die immer weiter und immer schneller wachsenden Anforderungen, kommt das Gefühl auf jederzeit verfügbar sein zu müssen. Dabei vergisst man sich oft selbst. So nehmen wir den Stress und die kreisenden Gedanken mit in den Schlaf, starten am nächsten Morgen unausgeschlafen und unausgeglichen mit tiefen Augenringen in den fortwährenden Kampf des Arbeitsmolochs.
Das Resultat? Dem Körper fehlt Schlaf, durch den er sich regeneriert und sich aufladen kann, so geraten wir in ein ungesundes Ungleichgewicht.

„Dieser negative Dauerstress hinterlässt Spuren […] Burn-out, Antriebslosigkeit, Müdigkeit, Vitalverlust, Schlafstörungen, Schwitzen, Herz-Kreislaufprobleme, Migräne, Bluthochdruck, Verdauungsschwierigkeiten, Fettleibigkeit, gehäufte Infektanfälligkeit, Konzentrationsstörungen, Sexualstörungen und auch Depressionen.“ – Vioness

 

Stress und Darmgesundheit – der Zusammenhang

Um einen Alltag mit weniger Stress zu haben, muss man vor allem auf seinen Körper hören. Dazu gehört, dass Erschöpfung oder Schmerzen nicht einfach mit Aufputschmitteln oder Medikamenten gedämpft werden sollen, sondern dass wir uns die Zeit nehmen, die unser Körper braucht, um sich wieder aufzuladen.

Bild: LupeFragen, die auch Sie sich einmal stellen sollten:

1. Was bringt es, wenn wir uns mit Koffein wachhalten, wo wir doch Schlaf brauchen?

2. Wie sollen immer wiederkehrende Bauchschmerzen nur durch Schmerzmitteln beseitigt werden, wenn hinter den Blähungen viel mehr Komplexität steckt, als wir gedacht haben?

3. Was nützt uns eine unausgewogene und ungesunde Ernährung, wenn wir dadurch unzureichend mit Nährstoffen versorgt werden und die Pflege unserer Darmflora vernachlässigen?

Stress wirkt sich auf unsere Leistungs- und Aufnahmefähigkeit aus; nicht zuletzt auch auf unsere Darmgesundheit. Denn der Darm ist ein äußerst sensibles Organ. Mit seinen unzähligen Nervenzellen, die mit dem Gehirn verknüpft sind, beeinflusst der externe Stress unsere Verdauung.

Doch genauso wie Stress unsere Verdauung beeinflusst, so kann die Verdauung unsere Stressempfindlichkeit bedingen.
Nehmen wir unzureichend mit Mikronährstoffen (Vitamine, Ballaststoffe, Mineralstoffe) versetzte Nahrung zu uns, leidet zum einen unsere Darmflora, zum anderen unser Immunsystem unter dem Mangel. Und ist unser Immunsystem nicht gestärkt sind wir anfälliger für Stress.

Wir müssen die Ursachen bekämpfen, nicht nur die Symptome!
Gegen Stress – für die Darmgesundheit!

 

Mehr Informationen, zum Thema „Stress abbauen – 5 Schritte zum Leben in Balance“ finden Sie in diesem Artikel.

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*Health Claims (gesundheitsbezogene Aussagen) finden Sie unter ventro-biogel.de.

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